Pressemitteilungen
 

Prozeßanlage zum Homogenisieren und Mischen

Das Unternehmen VAKUMIX Rühr- und Homogenisiertechnik AG, Weyhe, stellt Prozeßanlagen für Produktionsgrößen bis 6000 Liter pro Charge für Erzeugnisse flüssiger Konsistenz bis hin zu nicht fließfähigen Pasten und Cremes her.
Geeignet sind diese Anlagen für die Herstellung von kosmetischen und pharmazeutischen Produkten sowie zur Herstellung von Lebensmitteln und chemischen Erzeugnissen. Die Anlage besteht aus drei Prozeßeinheiten:

1. Druck- und vakuumfester Homogenisiermischer,
2. Phasenbehälter für wässrige Lösungen,
3. Phasenbehälter für Fette, Wachse, Öl und ähnliche Produkte.


Alle Prozeßbehälter sind mit Rührwerken für den jeweiligen Anwendungszweck ausgerüstet. Die Flüssigkeitsprodukte werden den einzelnen Prozeßbehältern über Dosierstrecken zugeführt. Innerhalb der Prozeßanlage arbeitet ein Kommunikations-und Steuerungsystem (SCADA) zur Prozeßüberwachung und Protokollierung. Alle Meßdaten wie Drehzahlen, Drücke, Temperaturen und Ventilstellungen werden über ein Feldbussystem an die SPS (Speicher-programmierbare Steuerung) zur Verarbeitung weitergeleitet.
Als Steuerungselement dient ein Industrie-PC (IPC), der über eine Datenschnittstelle mit der SPS verbunden ist. Der IPC hat eine grafische Oberfläche mit Touch-Screen-Bedienung. Die Steuerung läuft unter dem Betriebssystem Windows NT. Mit der Bedienoberfläche des PC lassen sich alle Anlagenfunktionen direkt ansteuern. Im Hintergrund werden alle Prozeßdaten nach einem vorgegebenen Zeitzyklus erfaßt und zur Archivierung und späteren Auswertung in eine Datenbank geschrieben. Dabei werden alle wesentlichen Meß- und Steuerungsdaten während der Produktion auf dem Bildschirm angezeigt. Nach Beendigung der Charge kann ein Protokoll aufgerufen werden, je nach gewünschtem Informationsgehalt können diese Daten über verschiedene Berichte ausgewertet werden. Störmeldungen, wie etwa nicht eingehaltende Vorgabewerte, Zeitüberschreitungen oder Meß- und Regelabweichungen (von den vorgegebenen Toleranzbereichen) werden von der SPS an den IPC weitergemeldet und erscheinen später in einem Chargenprotokoll.

Betriebsarten: Hand- und Automatik
In der Betriebsart "Hand" können alle Funktionen aufgerufen werden und manuell abgearbeitet werden. In der Betriebsart "Automatik" können sowohl CIP-Prozesse als auch Produktionsabläufe automatisch abgefahren werden. Die Rezeptverwaltung sorgt für einen definierten Ablauf der Produktion nach den zuvor bestimmten Betriebsdaten und Prozeßparametern. Die Rezeptverwaltung arbeitet mit Steuerdaten und einer Chargenprotokollierung. Alle Parameter und Betriebsdaten können nach der Protokollierung einzeln abegerufen werden.

Für alle drei Prozeßeinheiten können die Steuerrezepte unabhängig voneinander erstellt werden. Innerhalb variabler Zeitachsen werden Teilrezepte mit dem Hauptrezept wieder koordiniert. Dossier- und Verwiegeeinrichtungen lassen sich je nach Kundenwunsch mit in den jeweiligen Rezeptablauf integrieren.
Ist ein Teilrezept von einem der Prozeßbehälter abgearbeitet, so geht dieser Arbeitsprozeß in eine Warteschlange, die vorgegebenen Prozeßwerte werden dabei konstant gehalten ( z. B. Temperatur, Rührgeschwindigkeit u.s.w.), bis die Folgeprozesse zueinander synchronisiert sind.
Manuelle Aktionen (wie z B. Einfüllen oder Einsaugen von festen Wachs- oder Fetteilen, Pulverstoffen oder Flüssigkeiten) lassen sich ebenfalls im Rezept berücksichtigen. Der IPC arbeitet hierbei mit dem Bediener im Dialog. Nach Ende der manuellen Aktion muß der Bediener dieses bestätigen, damit das Rezept weiter abgearbeitet werden kann.Der IPC-Rechner läßt sich in ein Mehrplatzsystem erweitern. Prozeßkontrolle, Rezepterstellungen, Protokolldaten , Instandhaltungsinformationen sowie Archivierung von Chargendaten können von diesen Mehrplatzsystemen erfolgen.

Weitere Informationen:
Erwin Seefried
Vorstand VAKUMIX AG
Telefon 0421 / 84956-0

 

Höhere Intensität und bessere Emulgierung

Durchlaufhomogenisatoren fahrbar und stationär

Wesentlich bessere Produktergebnisse, kürzere Produktionszeiten und erheblich weniger Reinigungsaufwand sind nur einige der Vorteile eines Durchlaufhomogenisators der VAKUMIX Rühr- und Homogenisiertechnik AG, Weyhe. VAKUMIX - Durchlaufhomogenisatoren werden in Rohrleitungen oder unterhalb von Behältern angeordnet. Sie sind zum Homogenisieren von flüssigen bis höherviskosen Produkten der Chemie-, Kosmetik-, Pharmazie- oder auch die Lebensmittelindustrie geeignet. Die Durchlaufhomogenisatoren sind baugleich mit VAKUMIX-Homogenisier- mischern der Reihe HM und HMS.
Erfahrungen von Kosmetik- und Pharmazieherstellern, die den Homogenisator in der Produktion einsetzen, zeigen auf, daß sie mit den Durchlaufhomogenisatoren gegenüber den herkömmlichen Systemen eine gesteigerte Homogenisierintensität erreicht haben. Insgesamt sei eine bessere Homogenität und eine erheblich kleinere Tröpfchengröße der Emulsion zu bemerken. Dies habe zu einer gesteigerten Produktqualität geführt. Auch scheinbar unlösbare Emulgier- probleme konnten mit diesem System einwandfrei und hervorragend gelöst werden. Dazu wurde eine dünnflüssige Lotion mit einem großen Anteil
hochpolarer Öle kalt emulgiert, um Energie und Zeit zu sparen.

Aufgrund der wesentlich höheren Homogenisierleistung des Homogenisators wird nicht nur eine bessere Produktqualität erreicht, es konnten zudem Produktionszeiten bei den einzelnen Chargen eingespart werden.

Weiterhin sei der Reinigungsaufwand durch die Einsparung von Reinigungswasser erheblich niedriger, in diesem Zusammenhang konnten auch der Energie- und Zeitaufwand vermindert werden. Möglich wurde dies durch eine saubere GMP-gerechte Ausführung des Homogenisators. Auf die Vermeidung von Ecken und Kanten sowie ungünstig angeordnete Abdichtungen wurde besonders geachtet.

Die Gefahr von Keimbildung wird so durch eine verbesserte Reinigungsfähigkeit verringert. Die Konstruktion des Homogenisators vermindert die Restbildung von Wasser nach der Reinigung durch vollständiges Leerlaufen des Homogenisatorgehäuse; es sind keine Toträume vorhanden.
Die Durchlaufhomogenisatoren zeichnen sich durch eine doppelt wirkende Gleitringdichtung, sowie einer Überlagerung der Sperrflüssigkeit aus. Das System ist somit trockenlaufsicher und kann selbst bei der Sterilisation (SIP) laufen. In den Saugmund des Durchlaufhomogenisators können Pulver und verschiedene Flüssigkeiten mit dem Produktstrom eingesaugt werden. Darüber hinaus lassen sich in die Homogenisatorkammer zusätzliche Meßsonden für Temperatur, Druck, Leitfähigkeit, Ph- Wert oder Korngröße einbauen. Über entsprechende Rückführleitungen kann auch im Umlauf homogenisiert werden.
Die Homogenisatoren können mit zwei Drehzahlen oder auch drehzahlgeregelt geliefert werden, sie werden in fünf verschiedenen Leistungsbereichen von 2,5 bis 75 kW gebaut.

Weitere Informationen:
Erwin Seefried, Telefon 0421 / 84956-0
Presseinformation VAKUMIX Rühr- und Homogenisiertechnik AG

 

 

 

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